… sind auch mit kurzem Fell kaum zu ertragen. Ich hab nichts anderes gemacht als auf den Fliesen zu liegen und mich abzukühlen.
Auf meinem allabendlichen Spaziergang hab ich mich dann doch mal ins Wasser getraut. Ihr wisst ja, was ich von Wasser halte, es ist nass, und kalt. Aber irgendwie kam mir nass und kalt an diesem Tag gerade gelegen. Also, rein mit den Pfoten in den Goorbach.
So schlecht ist das kühle nass doch auch nicht… Und wenn man einmal nass ist, macht es sogar Spaß!
Am liebsten renne ich mit Karacho durch das flache Wasser, das kühlt am besten bei diesen Temperaturen. Und schlafen kann man danach so richtig gut. Ich habe beim durch das Wasser rennen etwas entdeckt: Je schneller man rennt, um so weniger Wasser bekommt man selbst ab! Und um so mehr Wasser fliegt durch die Gegend!
Mit genug Anlauf berührt man das Wasser fast gar nicht!
Nur an einer Stelle ist mir was unheimliches passiert…
Ich hatte gerade auf volle Kraft beschleunigt, da verschwand der Boden unter meinen Pfoten! Da hieß es: Nur nicht den Kopf hängen lassen, sonst zieht die Nase Wasser! Also: Schnauze hoch und paddeln.
Als richtiger Chow Chow habe ich es natürlich so aussehen lassen als wäre alles geplant gewesen… scheint mir auch gelungen zu sein, hat keiner gelacht… aber etwas mulmig war mir schon…
Und nach dem kurzen Abtauchen muss man sich natürlich schütteln.
Als wir nach Hause kamen, war ich richtig sandig und nass, aber nach dem abtrocknen im Garten war ich wieder sauber. So lasse ich mir das heiße Wetter gefallen, auch wenn ich tagsüber nicht viel mache. Aber Onkel Chi Ming meint auch, daß es besser ist, sich bei der Sonne etwas Ruhe zu gönnen.
So kann der Sommer meinetwegen weitergehen, Tagsüber rumliegen und abends “Motorboot spielen”!
Viele Grüße
Euer Maaorava